Marktupdate – 13.06.12 – Goldminen im klaren Aufwärtstrend

16 Uhr

Ich weiss, ich habe schon oft darüber geschrieben, aber wenn man in diesen Tagen einen geradezu mustergültigen Trend vor Augen hat, kann man gar nicht oft genug darüber schreiben, damit es niemand übersieht.

Schauen Sie nun einfach mal erneut auf den Tages-Chart des ETF GDX in USD, der das letzte Jahr der grossen Goldminen abbildet.

Seit dem Tief am 11.05.12, das ich hier ja intensiv besprochen habe, hatten wir eine geradezu mustergültige und sehr gesunde Aufwärtsbewegung nach dem Motto "Zwei Schritte vor, Einen zurück", die den Sektor nun schon um mehr als 20% nach oben gebracht hat. Gleichzeitig verdeutlicht der Chart aber auch, wieviel Luft da theoretisch noch nach oben existiert. Genau so sehen saubere und gesunde Aufwärtstrends aus, die immer wieder durch kurze Korrekturen unterbrochen werden, die aber den Trendkanal nie verletzen.

So ein klares Setup eröffnet hervorragende Möglichkeiten für Gewinne mit einem Trendfolgesystem. Man muss dafür die nächste Korrektur kaufen und den Stop jeweils unter das Tief der vorangegangen Korrektur setzen. Dann hat man am Anfang ein Risiko von ein paar Prozent nach unten, sobald aber die nächste Stufe des Trends gezündet wurde, kann man den Stop unter das folgende Tief ziehen und ist mit dem Trade dann auf der Gewinnerseite.

So habe ich es übrigens seit dem Tief gemacht, ich bin wie Sie wissen massiv Long im GDX und habe meinen Stop nun bei 44,8 USD - unter dem letzten Tief - und damit aufgrund meines Einstiegs Mitte Mai nun gut im grünen Bereich.

Sie sehen, dass wir uns nun der 200 Tage Linie nähern, die wir bei ca. 52 USD treffen könnten, dort wo der grüne Stern im Chart ist. Kein Mensch kann Ihnen sagen wie lange dieser Trend noch läuft. Ich rechne zwar eher damit, dass wir hier erst am Anfang einer eindrucksvollen Bewegung stehen, aber "you never know" - theoretisch kann es natürlich auch morgen schon drehen und abwärts gehen. Mit der oben beschriebenen Technik den Stop jeweils unter das letzte Tief zu ziehen, kann mir diese Frage aber weitgehend egal sein. So werde ich den Trend bis zum Ende mitgehen und irgendwann, vielleicht schon Morgen aber vielleicht auch erst in 6 Monaten, wird mich der Stop aus einem dann sehr profitablen Trade werfen.

The Trend is your friend, dieser Chart zeigt eindrucksvoll, warum man mit Trendfolgesystemen profitable Ergebnisse erzielen kann.

Und wenn Sie sich jetzt wundern, dass das so einfach sein soll. Ja, bei klaren Trends ist die Technik so einfach, ein Aufwärtstrend ist durch immer wieder höhere Tiefs gekennzeichnet, erst wenn das nächste Tief unter dem vorherigen liegt, besteht die Gefahr eines Trendbruches. Dieses einfache Prinzip kann man sich für eine Trendfolge mit Stops wunderbar zu Nutze machen ! Eine Garantie für Gewinne hat man auch dann nicht, mit Pech dreht der Kurs am Tag des Einstiegs nachhaltig, aber man hat damit ein gutes Chance/Risiko Verhältnis und mehr kann man am Markt nicht erreichen.

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Aktuelles Update zu: Börsenregeln reloaded III – Never Catch A Falling Knife !

Ein Gastartikel von Tokay

Aktuelles Update zu: Börsenregeln reloaded III - Never Catch A Falling Knife !

Nachdem wir uns nun einer entscheidenden Phase nähern, hier eine neue Trendanalyse. Ich habe das Diagramm etwas vergrößert, um für die Einschätzung der nächsten Tage und Wochen etwas Raum zu lassen. Die Entwicklung des DAX der vergangenen Wochen und Monate wurde durch folgende Merkmale bestimmt:

  • Wir haben nach wie vor einen insgesamt rückläufigen gleitenden 200-Tage Durchschnitt(gelbe Linie). Für eine Baisse wäre es, wie wir gesehen haben, eher typisch, wenn ein langfristig positiver Trend durch einen kurzfristig sehr negativen Trend gebrochen würde.
  • Vom 24. November 2011 bis zum 16. März 2012 hatten wir einen positiven Trend.(Strecke AB) Dieser positive Trend wurde anschließend gebrochen.
  • In der Folge hatten wir einen negativen Trend(Strecke BCD). Dieser negative Trend wurde nach dem 27. April verstärkt(Strecke CE), da die anschließenden Topps immer schwächer ausfielen. In der vergangenen Woche fiel auf, dass der Anstieg vom Dienstag nicht bestätigt wurde. Es kam damit zur Ausbildung eines weiteren abgeschwächten Topps im kurzfristig negativen Trend.

Punkt E ist der Schnittpunkt zwischen dem linearisierten 200-Tage-Durchschnitt und dem zuletzt beobachteten kurzfristigen Trend. Dieser Schnittpunkt spielt eine kritische Rolle. Wird er unterschritten, steigt die Wahrscheinlichkeit einer beschleunigten Abwärtsdynamik deutlich und wir hätten damit im März das Ende einer Bärenmarktrallye erlebt. Dies ist deswegen so, weil zum einen das Unterschreiten des 200-Tage-Durchschnitts schon per se ein starkes Signal darstellt. Zum zweiten würde ein solches Ereignis, sofern es innerhalb der nächsten zwei Wochen passierte, die Abwärtsdynamik des Kurzfristtrends bestätigen.

Positiv wäre zu sehen, wenn die kurzfristig negativen Trends BCD bzw. CE gebrochen werden könnten. Dazwischen bewegt man sich im analytischen Niemandsland, in dem man nur schwer beurteilen kann, wohin die Reise geht. Es ist aber klar, dass ein Verlassen dieses Bereichs in die eine oder andere Richtung ein starkes Signal wäre. Eine Maßnahme, die ein solches Signal auslösen könnte, wäre aus heutiger Sicht naheliegenderweise das griechische Ausscheiden aus dem Euro(„Grexit“). Es ist aber auch denkbar, dass etwa eine Maßnahme der EZB stabilisierende Wirkungen auf die Märkte auslösen könnte.

Tokay

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Hari´s Märkte am Abend – 18.05.12 – Von den Schwierigkeiten den Markt zu schlagen

22 Uhr Handelsschluss

Heute möchte ich einen etwas grösseren Bogen schlagen um die aktuelle Lage zu würdigen. Aber keine Sorge, zu den Schlussfolgerungen für das aktuelle Geschehen komme ich noch.

Drehen wir die Uhr ein gutes Jahr zurück. In den letzten 12 Monaten gab es genau drei wesentliche Trends, die man hätte gut treffen müssen um theoretisch schnell "reich" werden zu können.

Trend 1 - Der Absturz der Anfang letzten August begann und den DAX von Niveaus um 7500 bis knapp unter 5000 brachte.

Trend 2 - Die massive Aufwärtsbewegung des ersten Quartals, die schon im alten Jahr begann und den DAX von 5000 bis 7200 brachte.

Trend 3 - Der aktuelle, erneute Absturz durch die erneute Verschärfung der Euro-Krise, die sich in bestimmten Segmenten seit Ende Februar ankündigte, aber erst seit April Fahrt aufnahm.

Hätte man diese drei Trends erwischt, würde sich Reichtum wohl nicht vermeiden lassen - oder ?

Sie sehen schon an der Art der Frage, dass es offensichtlich nicht so einfach ist. Schauen wir uns doch mal die wesentlichen "Macro-Calls" an, die ein gewisser "Hari" in dieser Zeit gemacht hat.

Trend 1 habe ich den Lesern von Investors Inside im August letzten Jahres mehrfach unter die Nägel gerieben, eine Botschaft die lange nicht von allen gerne gehört wurde, wer mag schon schlechte Nachrichten ?

Das kulminierte dann in einem Grundsatzartikel am 27.08.11 der das grössere Bild beleuchtete und mit dem Satz "to Sell !" endete. Der Artikel ist übrigens auch heute noch erschreckend aktuell.

Trend 2, die Möglichkeit eines überraschenden Anstiegs in 2012, hatte ich in den letzten Wochen des Jahres 2011 mehrfach thematisiert. Und Anfang 2012 bin ich hier auf sumerdigital.de dann mehrfach sehr deutlich geworden, inklusive sehr kritischer Worte über "Chartisten" die Anfang Februar vom Einbruch faselten.

Trend 3 habe ich am 27.03.12 mit den im Nachhinein prophetischen Worten -> Vom Aufhören wenn es am Schönsten ist <- eingeläutet, wobei wir nun deutlich tiefer und negativer sind, als ich damals dachte - was aber an dem Wahldesaster in Griechenland liegt, das niemand so vorhersehen konnte.

In Summe habe ich also alle drei Trends früher als viele erkannt und auch wenn sich Details dann anders entwickelten, hat die Richtung in allen drei Fällen gestimmt. Und jedes mal, wenn ich diese Sichten artikuliert habe, bin ich bei Teilen der Leser auf Skepsis gestossen, die noch unter dem psychologischen Eindruck der jeweils aktuellen Bewegung standen.

Jetzt werden Sie sich fragen, warum ich Ihnen das erkläre und ob ich mich selbst beweihräuchern will und Ihnen nur erzählen möchte, was ich doch vermeintlich für ein "toller Hecht" sei ? Weit gefehlt, lesen Sie einfach weiter ;-). Denn eigentlich müsste ich bei dieser Trefferliste zur Makro-Sicht nun ja in Gewinnen schwimmen. Tue ich aber nicht ! Wie das ?

Ganz einfach: Eine Situation zu erkennen, heisst noch lange nicht sie ausreichend ausnutzen zu können. In allen drei Trends war ich in Richtung des Trends positioniert und insofern habe ich keinen Grund zu klagen. Nur hätte es viel, viel besser laufen können, wenn ich konsequenter gewesen wäre. Und wenn es schon bei mir hätte besser sein können, wie ist es dann den zahllosen Anlegern gegangen, die viel zu spät bereit waren zu akzeptieren, dass sich der Wurm gedreht hatte ? Ich möchte lieber nicht darüber nachdenken,

Denn in allen drei Trends habe ich erlebt, was nun auch aktuell wieder viele von uns erleben werden. Ich war nicht konsequent genug, weil ich zu früh Sorge bekam, dass der Trend doch drehen könnte. Deswegen war ich im 1. Quartal zu vorsichtig und hätte aggressiver Long wetten können. Und im 2. Quartal habe ich nicht aggressiv genug abgebaut. Ich sitze nun zwar seit Wochen auf jeder Menge Cash, aktuell 60% und bin darüber hinaus teilweise Short, so dass ich aktuell defacto nur zu 20% sehr selektiv Long im Markt bin. Warum aber habe ich nicht 80% oder 100% Cash und bin ich nicht Net-Short ?

Was mir passiert ist, passiert vielen von Ihnen bestimmt gerade auch. Man denkt halt, nach dem 10. oder 11. Abwärtstag "muss" es doch mal drehen und so versucht der eigene Kopf jeden positiven Tag im Sinne eines als Wendepunkt zu interpretieren und tendiert dazu schon wieder aufzuspringen. In 9 von 10 Fällen aber zu früh. Denn nur weil es 10 Tage Abwärts ging, ist keine Wende garantiert und kann es immer noch 10 Tage so weitergehen ! Und obwohl ich zu der Minderheit gehöre, die diese psychologischen Mechanismen versteht und sich ihrer bewusst ist, ist es trotzdem sehr schwierig sich dagegen zu wehren. Wie soll man sich denn auch gegen den Gegner im eigenen Kopf sinnvoll wehren ?

Das sind die Fallen, die uns unser Gehirn beim Trading permanent stellt, wenn wir jeden Tag auf die Kurse schauen. Gerade wenn man wie vielleicht ein paar von Ihnen jetzt noch zu stark investiert ist, artet so jeder Tag zu einem Hoffen auf die Wende aus, bei dem der "Confirmation Bias" grossen Schaden im Depot anrichtet.

Deshalb, genau deshalb, ist es so schwierig den Markt zu schlagen ! Und wer diese Wahrheit nicht erkennt oder für sich nicht akzeptieren will, der ist nach meiner Erfahrung defacto chancenlos dauerhaft den Markt zu schlagen ! Glückstreffer gibt es immer und ein einzelnes gutes Jahr kann auch mal ein Schimpanse mit Dartpfeil haben, dauerhaft ist das aber eine ganz andere Herausforderung.

Dabei gibt es ja ein paar ganz klare, unbestechliche Signale, an die man sich in jedem Trend halten könnte. Genau wie man im ersten Quartal eine Trendlinie unter den Anstieg hätte legen können und besser zu 100% investiert gewesen wäre, solange die Trendlinie nicht gebrochen war - genau so kann man nun eine absteigende Trendlinie zeichen und wäre wohl besser ganz aus dem Markt oder Net-Short solange der Trend besteht. Schauen Sie auf den DAX Chart aus Stunden-Sicht :

Seit letzten Montag haben wie eine ganz eindeutige Trendlinie, an der wir die ganze Woche zuverlässig gedreht sind. Erst wenn diese Trendlinie nachhaltig gebrochen ist und der Bruch am Folgetag bestätigt wurde, erst dann wird sich mein Blick wieder nach oben richten !

Aber auch im DAX Chart aus Tages-Sicht, sieht es nicht wirklich besser aus. Hier kann man obige Trendlinie noch deutlicher zeichnen und man sieht auch die ausgebildete Topformation, die je nachdem wie man die Nackenlinie zeichnet rechnerische Ziele der Abwärtsbewegung von 5800-6000 im DAX ergibt. Und schauen Sie bitte mal auf die Dauer des Aufwärtstrendes im 1. Quartal. Dann wissen Sie, das nirgendwo geschrieben steht, dass es nun morgen schon wieder aufwärts gehen muss !

Es gibt also eine Lösung, um den "Confirmation Bias" unter Kontrolle zu behalten, man muss sich stur an die bewährten Indikatoren und die eigene Strategie halten ! Und die Indikatoren sagen aktuell: Der Trend ist abwärts ! Und zwar solange bis er dreht, was schon kommenden Montag aber eben auch erst in einem Monat der Fall sein kann. Den Zeitpunkt kennen wir alle nicht und lange darüber nachzugrübeln kostet nur Zeit und schafft keine besseren Ergebnisse beim "Raten".

Sinn macht dagegen, sein Kapital und Risiko zu managen und darauf zu achten, dass aus kleinen Verlusten keine grossen werden. Sinn macht, nur solche Trades einzugehen, die mit dem Trend laufen. Und Sinn macht auch, sein emotionales Kapital dadurch zu schützen, dass man keine übergrossen Risiken eingeht. Denn nur wenn man am Tiefpunkt, an diesem besonderen einen Tag aus zehn, noch psychisch gelassen und voller Zuversicht ist - nur dann wird man mutig zugreifen können, wenn der Trend dreht ! Und er wird drehen, fragt sich nur wann ! 😉

Am Wochenende kann nun jede Menge passieren und vom G8 Gipfel in Camp David dürften sicher warme Worte kommen, mit dem Ziel den Markt zu stabilisieren. Insofern, vielleicht wird nächste Woche ja theoretisch ganz toll und wir rennen in einem Lauf zurück bis 6600 im DAX. Aber lassen wir uns doch die Antwort von Mr. Market selber geben statt zu raten. Ein Trend ist dann gebrochen, wenn er gebrochen ist. Punkt. So einfach ist das und so schwierig für uns Menschen zu akzeptieren, der wir alles immer im Vorfeld antizipieren wollen.

Ich hoffe ich war ein wenig hilfreich und konnte Ihnen einen - vielleicht schmerzhaften, dafür aber lehrreichen - Blick in den eigenen Spiegel ermöglichen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende !

Ihr Hari

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Hari´s Märkte am Abend – 17.05.12 – Kurzbericht

19 Uhr - Mitten im Handel

Ich habe heute wenig Zeit, deshalb nur ein paar kurze Zeilen um das Wesentliche in Erinnerung zu rufen.

(1) Der Trend ist abwärts ! Das sollte nun jedem klar sein. Und der Trend ist unser Freund, nicht die Hoffnung auf ein Ende der Abwärtsfahrt.

(2) Die am Freitag im S&P500 gezeigte Schulter-Kopf-Schulter Formation ist nun aktiviert ! Das rechnerische Ziel liegt je nachdem wie man die Nackenlinie zeichnet, irgendwo im Bereich 1250-1280 ! Auf jeden Fall deutlich tiefer als heute. Im DAX sind das mindestens 6200, eher tiefer.

(3) Ein dynamischer Bounce kann nun jede Sekunde kommen, weil wir technisch brutal überdehnt sind. Aber auch ein Bounce sollte erst dann ernst genommen werden, wenn er den Abwärtstrend nachhaltig bricht und am Folgetag bestätigt wird.

(4) Das Risiko eines Crash - eines Bruchs des gedehnten Gummibandes - ist eindeutig da. Das ist ein sehr seltenes Ereignis, aber derzeit im Bereich des Möglichen.

(5) Das Ende einer dynamischen Abwärtsbewegung wird oft dadurch gekennzeichnet, dass die Aktien die sich bisher noch ganz gut gehalten haben, am Schluss auch noch heraus geworfen werden. Achten Sie also vor allem auf die starken Aktien !

(6) Alle Aussagen oben unterliegen dem politischen Vorbehalt. Eine überraschende Nachricht kann jederzeit alles massiv ändern.

(7) Im Lichte dieser Lage gibt es für mich nur: Kapitalerhalt, Kapitalerhalt, Kapitalerhalt als Ziel ! Die Zeit für aggressive Long-Wetten kommt wieder, genau dann, wenn uns der Markt zeigt das er nun hoch will. Aber nicht auf reinen Verdacht !

(8) Was heute in Gold und Goldminen passiert, habe ich x-mal hier thematisiert. Der GDX war soeben 5% im Plus ! Insofern sollte alles klar sein, wie das zu werten ist. Unbedingt muss man aber an die Bestätigung morgen denken, bevor sich der Blick nachhaltig nach oben richten kann. Schon vor einer guten Woche stellte sich so ein Tag hinterher als Eintagsfliege und nicht als Wende heraus.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend !

Ihr Hari

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Hari´s Märkte am Abend – 02.03.12 – Wochenabschluss – Der Sprung in der Schallplatte

20 Uhr, Freitag Abend. Eine für die Märkte positive Woche neigt sich dem Ende zu, an deren Anfang wir um die 6750 im DAX kämpften und an deren Ende wir wieder über DAX 6900 stehen.

Vor genau einer Woche hatte ich -> hier <- ein paar Punkte zur Marktlage aufgelistet, die bis auf das nun abgelaufene Thema LTRO immer noch alle gültig sind. Insofern empfehle ich, sich diese Punkte im Zweifel noch einmal zu vergegenwärtigen.

Auch nächste Woche steht nichts auf der Agenda, was schon im Vorfeld als schwere Hürde für die Märkte sichtbar wäre. Donnerstag und Freitag nächste Woche könnten recht spannend und volatil werden, denn da stehen die üblichen Aufreger wie EZB Zinsentscheid oder US Arbeitsmarktdaten auf der Agenda.

Ach ja, und am kommenden Mittwoch den 07.03.12, stellt der 500 Milliarden Dollar Konzern Apple wohl sein iPad 3 vor - es wird spannend zu sehen, was der Apple Kurs danach macht. Und nächstes Wochenende am 11.03. beginnt in den US die Sommerzeit, während es bei uns erst 2 Wochen später los geht. Da müssen wir wohl wieder eine Zeit lang mit komischen US Börsenzeiten leben.

Wenn es diese Woche eine für mich bemerkenswerte Veränderung gab, dann die, das die gefühlte Nervosität im Markt wieder steigt - ich hatte das schon vor kurzem mit einem unruhigen Pferd verglichen, das an seiner Trense zerrt. Das ist aber ganz typisch für eine Phase, in der der Markt scheinbar seine Richtung verloren hat und nun nicht mehr weiss wohin er laufen soll. Denn nach oben verhindern eine Reihe von Widerständen oberhalb 7000 eine schnelle Bewegung und nach unten will der Markt einfach nicht hin, weil jeder Dip von der Seitenlinie gekauft wird.

Eine wichtige Lehre der Vergangenheit ist dabei, dass wenn sich nach so einer Phase eine neue Richtung etabliert, der Markt dann mit Gewalt losrennt, ganz wie das unruhige Pferd, dass in dem Moment wo es freigelassen wird mit hoher Geschwindigkeit davon galoppiert. Das ist aus der Psychologie heraus auch leicht zu erklären, denn Unklarheit macht primär abwartend und wenn der Markt dann in eine Richtung loslegt, versuchen alle noch aufzuspringen und heizen die Bewegung damit weiter an. Insofern folgt auf die aktuelle Phase der Unsicherheit und Orientierung möglicherweise bald eine dynamische Bewegung des Marktes in eine Richtung.

Um uns zu orientieren, schauen wir uns doch einfach mal den Chart des DAX aus einer Stundensicht an. Wir erkennen dann die alte Konsolidierungszone mit ihrer "Box", die wir nach oben verlassen haben, wie wir das hier ja auch erwartet hatten.

Nun haben wir aber unterschiedliche Signale im Chart ausgebildet, die aufgrund ihrer symetrischen Struktur sehr auffällig sind. Man könnte einen Doppelboden ausmachen, der so bei ca. 6740 ausgebildet wurde und der für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung spricht. Man könnte aber auch ein sich gerade ausbildendes Doppeltop ausmachen, dass eine Wende implizieren würde. Kein Wunder, dass der Markt gerade nervös wird und sich unsicher ist.

Man sollte deshalb nach meiner Erfahrung keinesfalls proaktiv - sozusagen "auf Verdacht" - alleine nach solchen Chartmustern handeln, schon gar nicht wenn diese widerstreitende Signale geben. Denn diese Chartmuster bestimmen in der Regel nicht, in welche Richtung der Markt ausschlägt. Es ist eher anders herum, irgend ein Ereignis wird dafür sorgen, dass der Markt in die eine oder andere Richtung losrennt. Damit wir das eine Muster bestätigt und das andere negiert. Und dann werden diese Chartmuster die trendverstärkende Begründung und für die Algos die handelbare Grundlage sein, warum man nun in der eingeschlagenen Richtung mit Macht auf die Tube drückt.

Schaut man sich das Marktsentiment an, hat ja Cognitrend das gut zusammen gefasst. Es gibt noch genug Marktteilnehmer an der Seitenlinie, die wahrscheinlich jede starke Bewegung nach unten zum Einstieg nutzen werden. Ein Zusammenbruch des Marktes steht also eher nicht auf der Agenda, ein Rücksetzer bis DAX 6650 oder sogar DAX 6400, der dann wieder aggressiv gekauft wird, aber möglicherweise schon.

Weitere Argumente für die Bullen sind der bestehende Trend des Marktes - denn Trends sind schwer zu brechen - und die Tatsache, dass die Bären seit Jahresanfang bisher nicht in der Lage waren auch nur ein einziges Mal schlechte Nachrichten für eine wirklich signifikante Korrektur zu nutzen, auch gestern wieder nicht. Erst wenn die Bären auch mal wieder ein Zeichen von Stärke zeigen, sollte man sie in meinen Augen wieder so richtig ernst nehmen.

Insofern bleibt es für nächste Woche dabei:
Man sollte nicht raten, sondern sich demütig von Mr. Market den Weg zeigen lassen. Solange aber kein Gegenbeweis geführt wurde, folgt man besser dem etablierten Trend und schenkt den Bullen daher im Moment etwas mehr Vertrauen als den Bären.

Sicherlich ist es langweilig, dass ich jede Woche zum Markt das Gleiche erzählen muss, als ob ich einen Sprung in der Schallplatte hätte. Aber sehen Sie es mal so herum: wenn ich dieses Jahr 52 Wochen lang immer wieder davon reden muss, dass die Bullen im Vorteil sind, dann war das im Nachhinein wahrscheinlich ein ganz hervorragendes Börsenjahr. Und ich glaube nicht, dass da hier jemand etwas dagegen hätte.

Eine vorsichtig positive Haltung zum Markt sollte aktuell schon alleine deshalb nicht schwer fallen, weil wir ja wie man oben im Chart sehen kann bei ca. DAX 6740 und ca. DAX 6640 hervorragend ausgebildete Stoplevel haben, mit denen man die theoretische Gefahr eines schlimmen Zusammenbruchs minimieren könnte. Und wer sich ganz eng absichern will und bereit ist das Risiko in Kauf zu nehmen ganz dumm ausgestoppt zu werden, könnte die Tiefs von gestern nutzen und einen Stop bei 6800 platzieren.

Schaut man auf einzelne Aktien, ergibt sich auch da aktuell ein gemischtes Bild. Es gibt einige Titel - die diese Bewegung in den letzten Wochen angeführt haben - die nun auf Niveaus notieren, wo es so nicht ewig nach oben weiter gehen kann. Und es gibt aber auch eine Reihe von Titeln, die gerade erst am Anfang einer Umkehrformation stehen und noch jede Menge Luft nach oben haben. Auch dieser Gegensatz ist ein Grund für die aktuelle Unentschiedenheit des Marktes, die Aktien sehen entweder billig oder schon wieder teuer aus, je nachdem wo man genau drauf schaut. Das sorgt für Verunsicherung.

Unabhängig von der generellen Bewegung der Indizes, halte ich es daher für gut möglich, dass wir bei einzelnen Titeln zunehmend massive Ausschläge sehen werden. Eine denkbare Strategie wäre daher, von den bisher extrem gut gelaufenen Titel nun in die umzuschichten, die noch jede Menge Raum für Erholung haben. Ich liste hier bewusst keine konkreten Aktien auf, weil wir viele davon in den letzten Wochen besprochen haben, Sie müssten einfach nur mal die letzten Beiträge durchschauen. Und darüber hinaus finden sich im grossen Aktienuniversum sicher auch noch eine Menge anderer Titel mit erheblichen Turnaround-Potential. Wenn Sie einen Titel mögen der hier noch nicht besprochen wurde, wäre es schön wenn Sie alle Leser daran teilhaben lassen.

Noch ein Hinweis in eigener Sache, Mr. Market ist ab heute auch über zu finden und zwar unter anderem in der Übersicht. Mein Dank gilt Markus Meister und seinem Team !

Soweit für heute, für nächste Woche habe ich mir auch wieder die eine oder andere Aktienanalyse von in Deutschland weniger bekannten "Trüffeln" vorgenommen. Nun freue ich mich auf den morgigen Samstag, denn mein kleiner Sohn wird 4 und es gibt kaum etwas Schöneres als Kinderaugen im Anblick von Geschenken 😉

Diese Freude kleiner Kinder ist so rein, ohne Zweifel und nur im "Hier und Jetzt" verhaftet, dass man als "alter Sack" manchmal bedauert, dass einem diese Unbekümmertheit irgendwann abhanden gekommen ist.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende !

Hari´s Märkte am Abend – 24.02.12 – Wochenabschluss – The Trend is your Friend

17.40 Uhr

Heute hatten wir bisher einen ruhigen, fast langweiligen Tag an den Märkten. Mr. Market ist immer noch orientierungslos und schwimmt ohne Ziel hin und her. Deswegen falte ich meine Bücher heute einmal früher zu, äussere mich nicht zu Einzelaktien und beginne mein Wochenende vor dem Handelsschluss an der Wallstreet. Sollte doch noch etwas ganz aussergewöhnliches passieren, werde ich spät Abends noch ein kurzes Update verfassen.

Hinter uns liegt nun eine Woche der Konsolidierung und eigentlich habe ich schon alles Notwendige an den verschiedenen Tagen gesagt und könnte heute gleich wieder aufhören.

Es schadet aber sicher nicht, sich einen Moment zurück zu lehnen und sich die wichtigsten Punkte zur Börsenwetterlage - so wie ich sie sehe - noch einmal gesammelt und in Ruhe vor Augen zu führen:

1. Wir befinden uns mitten in einem durch Liquidität getriebenen, starken Aufwärtstrend und Art und Umfang dieser Konsolidierung bestätigen den Trend bisher erneut. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir nach der Konsolidierung weiter nach oben steigen, ist für mich nach wie vor höher als das Gegenteil.

2. In Anbetracht der Dauer des Anstiegs seit Mitte Dezember, reicht die eine Woche Konsolidierung wahrscheinlich nicht aus, damit der Markt genug Kraft für einen erneuten Anstieg sammeln kann. Eine paar weitere Tage Konsolidierung wären für mich nicht überraschend. Noch etwas tiefere Kurse als derzeit auch nicht.

3. Oberhalb 7000 Punkte im DAX liegt eine grosse und starke Wiederstandszone. Es ist für mich eher unwahrscheinlich, dass wir diese Zone gleich im ersten Anlauf nehmen können.

4. Nachdem wir durch die Widerstandszone oberhalb 7000 durch sind, ist eine Trendbeschleudigung durchaus vorstellbar, die uns dann schnell bis 7500 bringt. Denn wir haben noch jede Menge zögerndes Geld an der Seitenlinie. Ein überzeugender Anstieg über 7000 könnte für diese Zweifler der Auslöser sein, der sie zur Aufgabe zwingt.

5. Nach einer derartigen Trendbeschleunigung muss man dann aber wahrscheinlich aus dem Markt, denn dann - wenn alles lose Geld von der Seite herein geströmt ist - steht die echte Korrektur wohl bevor.

6. Sollten wir nächste Woche doch erst weiter korrigieren, liegt die nächste Unterstützung bei ca. DAX 6650 und eine harte Unterstützung - die gute Chancen hat den Wendepunkt darzustellen - in der Zone oberhalb DAX 6400.

7. Für die nächste Woche sehe ich abgesehen von den bekannten grauen (Iran) und unbekannten scharzen Schwänen nichts auf der Agenda, dass den Markt aus heutiger Sicht zu absehbar starken Aussschlägen zwingen könnte.

8. Allerdings wird mit der kommenden LTRO Operation der EZB am Mittwoch 29.02. wahrscheinlich so viel Liquidität in die Banken geschwemmt, dass das der Treibsatz für weiter steigenden Assetpreise sein dürfte.

9. Mit der französischen Präsidentenwahl dürfte Ende März / Anfang April ein Thema auf den Radar des Marktes geraten, dass das Potential hat zum temporären Aufreger (Stichwort Zusammenhalt Eurozone) zu werden.

Und noch etwas Grundsätzliches, ich lasse mich von den vielen Artikeln immer noch nicht aus der Ruhe bringen, die mir nun schon seit Wochen etwas von einem überkauften Markt und einer kurzfristig anstehenden Korrektur erzählen. Vielleicht haben diese Artikel ja sogar nun endlich auch mal recht, ich schliesse das auf keinen Fall aus, aber dann eher aus Zufall und Glück. Denn die technischen Oszillatoren wie RSI, MACD, Stochastik helfen hier nur bedingt. Denn was gerne übersehen wird ist, dass diese technischen Parameter gerade in stark trendenden Bullenmärkten über Wochen und Monate am Anschlag laufen könnnen. Sicher kommt irgendwann die Korrektur, aber eben "irgendwann" und das kann auch noch Wochen dauern. Diese technischen Oszillatoren leisten in schwingenden, volatilen Märkten hervorragende Dienste und ich nutze sie dann exzessiv. In stark nach oben trendenden Märkten wie aktuell, ist die Aussagekraft dagegen deutlich eingeschränkt. Wie bei jedem Handwerkszeug, muss man einfach wissen, wann man es einsetzt und wann nicht.

Vielleicht machen Sie sich mal Ihre eigene Liste wie oben und wenn Sie dann damit für sich eine klare Marktsicht formuliert haben, dann setzen Sie sich hin und definieren sich eine Handvoll Trades, mit denen Sie sich dann in der kommenden Woche positionieren. Ich habe mit dieser Art Vorbereitung immer gute Erfahrungen gemacht, denn zu oft vergisst man ansonsten wichtige Vorsätze in der Hektik des Tages.

Und ein nette, lehrreiche Übung möchte ich Ihnen mal für das kommende Wochenende vorschlagen, eine Übung die ich vor vielen, vielen Jahren von Charles Kirk gelernt habe:

Versuchen Sie sich mal die Aktien rauszusuchen, die bis Ende 2012 nach Ihrer Erwartung am schlechtesten laufen werden, die also den prozentual höchsten Verlust produzieren werden.

Sie haben richtig gehört, ich will von Ihnen die Aktien hören, die Ihrer Meinung nach bis 31.12.2012 den grössten prozentualen Verlust produzieren werden ! Was soll das, werden Sie vielleicht denken, aber machen Sie es doch einfach mal ! Denn sobald Sie anfangen darüber nachzudenken, werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass das eine verdammt schwierige Frage ist, viel schwieriger als Sie sich vielleicht im ersten Moment gedacht haben. Und jetzt frage ich Sie: wenn es schwierig ist die zukünftig schwächsten Aktien zu benennen, wieso glauben Sie dann die zukünftig besten Aktien benennen zu können ?

Und ich habe auch eine starke Vermutung, was für Aktien Ihnen bei der Frage dann möglicherweise durch den Kopf spuken werden: Aktien die bisher extrem gut gelaufen sind und auf Allzeithoch notieren. Aktien bei denen man denkt: weiter hoch kann es ja gar nicht mehr gehen. Aktien wie zb eine Apple.

Vor 10 Jahren hätte ich wahrscheinlich auch sofort an Aktien wie Apple bei dieser Frage gedacht. Jetzt sage ich Ihnen aber, mit was für Aktien ich heute diese Wette eingehen würde - mit Aktien wie Q-Cells zum Beispiel. Wie bitte, Q-Cells - werden Sie nun wahrscheinlich denken ? Die notieren doch heute schon nur bei 0,32€ - wohin sollen die denn noch fallen, da würde man doch eher auf eine Wende nach oben tippen. Ich aber halte es persönlich für gut möglich, dass Q-Cells in Anbetracht der permanenten Verluste und des fehlenden profitablen Geschäftsmodells dieses Jahr noch weiter abstürzt, bis zur theoretischen Insolvenz im schlimmsten Fall. Q-Cells würde dann also nahezu wertlos sein und sozusagen bei 0,01€ notiert. Das würde für jemanden der heute bei 0,32€ einsteigt einen Verlust von 97% produzieren ! Glauben Sie Apple kann auch so einen Verlust produzieren ? Nicht wirklich, ich denke da sind wir uns einig.

Durch diese Übung wird Ihnen erneut vor Augen geführt, dass gute Aktien eher weiter gut laufen und schlechte Aktien eher weiter schlecht. Und das Trends in der Regel länger dauern, als man erwartet. Denn instinktiv würde man sich als Laie eher gegen den Markt stellen und bei Q-Cells über das kaufen nachdenken und bei Apple über das verkaufen. Und auch wenn das im Einzelfall mal zufällig richtig sein kann, sagt die Erfahrung, dass es in der Regel in die Hose geht.

Deswegen ist Ihnen sicher im Leben auch höchst selten ein Mensch begegnet, der mit legalen Wetten auf Pennystocks (betrügerische Pusher natürlich ausgenommen) reich geworden wäre. Dabei lieben gerade Laien diese Wetten auf Pennystocks, weil die Aktien ja vermeintlich so billig aussehen. Aber es gibt halt meistens verflucht gute Gründe warum eine Aktie im Pennybereich notiert. Und wenn etwas billig aussieht, muss es deswegen noch nicht billig sein.

Machen Sie also einfach mal selber den Versuch. Schreiben Sie 10 richtig miese Aktien auf, bei denen das Geschäftsmodell so richtig in Scherben liegt und die schon massiv gefallen sind. Die 10 Gurken-Aktien also, zum Beispiel im Solarbereich könnten Sie da aktuell fündig werden. Und schreiben Sie dann die 10 Aktien auf, die extrem gut gelaufen sind, von einem klasse Management geführt werden und nun nach einer Korrektur geradezu schreien - wie Apple halt. Und dann schauen Sie am Jahresende 2012 wer besser gelaufen ist - ich verspreche Ihnen schon heute : die guten Aktien, obwohl sie schon so weit gelaufen sind !

Und sehr freuen würde ich mich, wenn Sie Ihre "Gurken-Aktien" hier mit uns teilen würden. Ich fände das höchst spannend und lehrreich.

Wer dieses Prinzip des Trends wirklich verinnerlicht hat, wird seine Ergebnisse bei der Geldanlage nach meiner Erfahrung deutlich verbessern. Und gegen die durchaus vorhandene Gefahr eines Trendbruches gibt es doch ein probates Gegenmit Trailing-Stops !

"The Trend is your Friend" - dieser Spruch ist immer noch gültig und viele halten ihn für eine Trivialität. Aber sich daran zu halten, ist weit schwieriger als es scheint !

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein erholsames Wochenende !
Ihr Hari