Euroland und das Maul des Schreckens

Viele normale Anleger sehen die Börsenwelt ja nur aus dem Blickwinkel ihres Heimatmarktes und wer da in 2016 den DAX erlebt, muss ja glauben, dass die Weltmärkte 2016 ein einziges Jammertal sind und der Brexit ganz schreckliche Folgen hat.

Stimmt aber nicht - beides nicht. Zumindest nicht für die Weltmärkte, wohl aber für Euroland und die Aktienindizes in Euroland, wie den DAX oder den Eurostoxx50.

Wie grauselig das Bild wirklich ist, erkennen wir, wenn wir in das sich seit Anfang 2016 öffnende Maul des Schreckens schauen:

SPY-DAX 06.07.16

Da ist er, der gruselig schwache DAX in Landeswährung im Vergleich zum weltweiten Leitindex S&P500, dem breiten Index der US Märkte. Anfang 2016 waren beide noch nebeneinander, nun hat sich das Maul des Schreckens weit geöffnet.

Nun könnte ja jemand auf den Gedanken kommen, das läge ja nur an einzelnen "Gurken-Aktien", von denen sich mit Versorgern, Autobauern und Banken ganz besonders viele im DAX tummeln.

Stimmt aber nicht, schauen wir mal auf den breiter gefassten Eurostoxx50:

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