Kurztip – Bijou Brigitte (522950) – Modeschmuck im Strudel der Eurokrise

Heute möchte ich Sie auf einen Nebenwert hinweisen, der nun auf meinen Radar gerät. Es ist der Modeschmuck-Anbieter Bijou Brigitte (WKN 522950). Ich bin noch nicht im Titel investiert, langsam interessiert mich die Aktie aber wieder, während sie mir lange zu teuer war.

Seit jeher ist Bijou Brigitte als Cash-Cow mit hohen Margen und einer aussergewöhnlich hohen Dividendenrendite bekannt. So hat Bijou Brigitte auch aktuell und trotz Krise noch eine Dividendenrendite von 7%.

Das alleine würde die Aktie aber für mich nicht interessant machen, denn genau aufgrund dieser Cash-Stärke, war die Aktie auch hoch bewertet. Und wer viel Cash per Dividende auskehrt, dem fehlt auch etwas Phantasie für ertragsreiche Investitionen. Abgesehen davon hat man ja an der Kursentwicklung gesehen, wie wenig einen Dividenden gegen einen drastischen Kursrutsch schützen können.

Denn aufgrund der Ausdehnung des Geschäfts nach Südeuropa, kam es wie es kommen musste, besonders in Spanien und Portugal brach das Geschäft aufgrund der dortigen Rezession ein. Aber auch Italien wackelt und auch die Margen gerieten durch Preis-Wettbewerb unter Druck.

So stürzte die Aktie von Hochs bei 140€ in 2010 nun auf Werte um 50€ ab. Schauen Sie auf den Tageschart, um die Entwicklung der letzten 12 Monate zu sehen.

Nun addieren sich aber aktuell eine Reihe von Faktoren, die die Aktie für mich nun wieder mittelfristig, als Investment, interessant machen:

  • Vom Kursniveau bei 50€ ausgehend, startete die Aktie zuletzt eine signifikante Rally bei gutem Volumen. Das sieht nach einer U-förmigen Wendeformation aus. Ein Test der 200-Tage-Linie bei 65€ erscheint gut möglich. Das alleine wären 20% vom heutigen Niveau.
  • Fundamental gesehen, scheint das Kursniveau um 50€ die bekannten Risiken ausreichend zu verarbeiten. Nur weiter gehende strukturelle Schwäche dürfte auch dieses Niveau in Frage stellen.
  • Die Sorgen um das Geschäft in Spanien und Portugal sind bekannt und im Kurs verarbeitet. Sollte aber Draghi mit seiner EZB Politik nun für eine Beruhigung der Lage sorgen, besteht hier positives Überraschungspotential. Bijou Brigitte ist also eine Wette auf eine Entspannung der Eurokrise.
  • Wir hatten zuletzt deutliche Insiderkäufe bei 50€. In Summe haben 3 Vorstandsmitglieder seit Ende Juli 280.000€ investiert ! Das ist der erste derart umfangreiche Kauf seit 2008. In meinen "hilfreichen Links" finden Sie auf dem Sie die Daten übersichtlich aufrufen können. Insiderkäufe, noch dazu von mehreren Vorständen gleichzeitig, haben grössere Bedeutung als Verkäufe.

Ein Argument spricht für mich noch gegen ein Investment, ich kann noch nicht abschätzen, ob der Margendruck strukturelle, im Wettbewerbsumfeld begründete, Ursachen hat und daher weitergehen wird. Oder ob er nur der Eurokrise - verbunden mit einer Rezession in den Absatzmärkten - geschuldet ist. Im ersteren Fall liegen wohl noch tiefere Kurse vor uns. Im letzteren Fall sind Kurse nahe 50€ aber wohl schon mittelfristige Kaufkurse. Ich muss den Titel daher noch genauer beobachten, bevor ich endgültig den Daumen heben oder senken kann.

Aber schon heute ist für mich klar, dass sich hier eine Reihe von Parametern aufreihen, die bei mittelfristiger Anlage zu einem sehr positiven Chance/Risiko Verhältnis führen könnten. Einen aufmerksamen Blick ist die Aktie damit für mich schon heute wert.

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Marktupdate – 13.08.12 – DAX trotz „Grexit“ bald mit neuen Höchstständen ?

12:00 Uhr

Der Montag beginnt wie die letzte Woche endete - mit einem Markt der knapp unter DAX 7000 konsolidiert. Diese Seitwärtskonsolidierung ist ganz typisch für starke Bullenmärkte.

Aus den historischen Daten vergleichbarer Situationen ergibt sich eine gute statistische Wahrscheinlichkeit, dass die Konsolidierung den Boden für eine weitere, starke Bewegung nach oben bereitet, die den DAX und den S&P500 dann zu neuen Jahreshöchstständen und darüber hinaus führen sollte. Technisch hatten wir letzte Woche einen Ausbruch aus einem grossen zulaufenden Dreieck, das sich seit April im S&P500 gebildet hat und nun nach dem Ausbruch rein rechnerisch ein Kursziel von über 1540 ergibt ! Auch das spricht für steigende Kurse und neue Jahreshöchststände.

Die schon bekannten Faktoren der Hoffnung auf die Notenbanken und die relative Ruhe des Sommers, sollten auch diese Woche unverändert erhalten bleiben und den Markt weiter stützen.

Spannend wird sicher spätestens ab September das Thema Griechenland. Der "Grexit" ist nach meiner Ansicht nahezu sicher und wird diesen Herbst wohl definitiv stattfinden. Während aber die Medien noch die bekannten Weltuntergangsszenarien malen, halte ich das Thema mittlerweile für einen latent positiven Faktor für die Börsen. Dafür sind mehrere Gründe ausschlaggebend:

(1)

Banken und Versicherungen hatten mehr als genug Zeit sich vorzubereiten oder um es mit einem Sprichwort zu sagen: "Was uns umbringt, sind nicht die Dinge vor denen wir uns sorgen, es sind die Dinge die wir nicht auf der Rechnung haben !"

(2)

Ein guter Teil der Katastrophenrhetorik der vergangenen Monate und Jahre von Banken und Staaten zum "Grexit" war auch bewusste Überspitzung, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Die Banken brauchten diese Lyrik der "Alternativlosigkeit", um die Politik dazu zu bringen in ihrem Sinne die "Scheckbücher" zu öffnen. Letztlich ist der Finanzsektor mit Steuergeldern gestützt und gerettet worden. Ohne Weltuntergangslyrik wäre das wohl kaum möglich gewesen. Die Regierungen brauchten die gleiche Lyrik dann aber um ihre nationalen Parlamente zu disziplinieren. So haben beide Seiten ins gleiche Horn getrötet und so für Disziplinierung der Öffentlichkeit gesorgt.

Sicher wäre ein ungeordneter "Grexit" vor einem Jahr ein Problem für das Finanzsystem gewesen, insofern sind die Sorgen ja nicht ohne Fundierung und es war sinnvoll, sich von Seiten der Politik Zeit zu kaufen, auch wenn es viel Steuergeld verbrannte. Aber es ist eben nur das ziemlich irrelevante Griechenland über das wir hier reden, die (Finanz-)Welt wäre daran nicht zugrunde gegangen. Entscheidend war und ist nicht Griechenland, sondern die Frage, ob es Kaskadeneffekte und Ansteckungen in die grossen Länder der Eurozone wie Spanien und Italien hinein geben wird. Dieses Thema dürfte aber nun aufgrund des klaren Commitments der EZB, verbunden mit dem (vorbehaltlich des BVG) im September verfügbaren ESM weitgehend vom Tisch sein.

(3)

Sobald der "Grexit" vollzogen ist und die Welt doch nicht untergegangen ist, dürfte das die Börsen in Euroland weiter befeuern, da dem Markt doch eine Last von den Schulter genommen wurde. Die Beherrschbarkeit des "Grexit" dürfte auch psychologisch zu einer etwas entspannteren Sicht auf mögliche ähnliche Szenarien in Ländern wie Portugal führen und den Markt entlasten.

(4)

Das Zudrehen des Geldhahns dürfte einen positiven, disziplinierenden Effekt auf die andere "PIGS" haben, damit dürfte klar sein, dass es keinen Freifahrtschein zu den europäischen Töpfen gibt. Dieser disziplinierende Effekt wird die Regierungen in ihren Bemühungen stützen, weil damit in der Bevölkerung der PIGS höhere Akzeptanz für die harten Schnitte existieren dürfte.

(5)

Letztlich signalisiert der Markt mit seinem aktuell bullischen Verhalten auch eindeutig, das er keine Angst vor einem "Grexit" mehr hat. Denn es wäre naiv anzunehmen, dass die Vielzahl der professionellen Marktteilnehmer signifikant dümmer als wir ist und nicht ebenso den "Grexit" für diesen Herbst fest erwartet. Nein, der Markt steigt im Lichte dieser klaren Erwartung, das ist ein eindeutiges Signal.

Summa Summarum mache ich mir um den "Grexit" keine grossen Sorgen mehr, obwohl mir bewusst ist, dass es die Börsen trotzdem kurzfristig durchschütteln dürfte. Denn kurzfristige Unsicherheit ist an der Börse immer ein Faktor, der die Kurse bewegt. Diese Korrektur sollte dann aber eher mittelfristige Kaufgelegenheit sein.

Auch das BVG macht mir im September keine zu grossen Sorgen, ich halte die Mitglieder für weitgehend loyal zur "Pro-Euro" Linie der Bundesregierung stehend. Deshalb wird das BVG den ESM nach meiner Erwartung wohl einerseits durchwinken, andererseits aber eine "nun ist es gut" Haltung einnehmen und der Politik aufgeben, nun endlich eine verfassungsrechtliche Legitimierung ihrer Politik in Form einer Volksabstimmung zu erreichen. Die aktuellen Aussagen der Politik lassen dabei tief in diese Richtung blicken, denn ich halte es für realitätsfremd anzunehmen, dass es zwischen den vielen politiknahen Verfassungsrichtern und der Regierung keine "Vorab-Kommunikation" über die Richtung geben würde, die der Regierung frühzeitig indiziert, wie sich das Urteil entwickelt.

Bedenken Sie aber, dass meine positive Sicht nach wie vor nur auf die kommenden Wochen des August begrenzt ist und ich definitiv keine Prognose über den weiteren Verlauf des Jahres ab September wage. Das obwohl mir mein Instinkt (Bauch) eher eine für alle überraschende massive Rally zum Jahresende nahe legt, denn genau die hat niemand auf der Rechnung und ich "wittere" derzeit die psychologische Zeitenwende im Markt. Aber das ist wie gesagt nur Instinkt und ich handele nicht nach meinem Bauch.

Wenn der Markt im Herbst wieder zusammen brechen sollte, dann wird es also nach meiner Ansicht bestimmt nicht wegen Griechenland sein, sondern eher wegen eines Themas, das wir heute noch nicht kennen bzw nicht ernst genug nehmen. Ob der "Fiscal Cliff" der US dafür das Potential hat, vermag ich im Moment noch nicht abschliessend einzuschätzen, unterschätzt ist das Thema aber von den Märkten definitiv nicht !

Soweit zum Thema "Grexit", schauen wir mal, was uns sonst noch so bevor steht:

  • Statistisch ist diese Woche des August eine positive Woche.
  • Wir haben POMO Buy Operationen am Montag, Dienstag und Donnerstag und eine Sell-Operation am Mittwoch. In Summe sollte das den Markt stützen.
  • Wir haben weiterhin niedriges Volumen und relative Ruhe im Markt.
  • Die Sentimentindikatoren indizieren weiterhin erhebliche Skepsis und sind weit von Ständen entfernt, die eine unmittelbare Top-Bildung implizieren würden.

In Summe also nicht viel Neues, was eine "Follow the Trend" Taktik wohl weiterhin zur sinnvollsten Vorgehensweise macht.

Ich bin daher weiterhin "Long and Strong" im Markt, setze auf Jahreshöchststände noch im August und habe meine Stops im DAX nun auf knapp unter 6700 nachgezogen, im S&P500 auf knapp unter 1360.

Ich wünsche Ihnne diese Woche viel Erfolg und ein gutes Händchen !

Ihr Hari

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Das Beste für Griechenland – ein Kommentar aus tiefstem Herzen

Mr. Market macht ganz ruhig weiter, wo er letzte Woche aufgehört hat. Diese Ruhe am Markt will ich daher nutzen, um Ihnen hier meine ebenso harte, wie klare persönliche Meinung zum Thema Griechland darzustellen.

Die folgenden Zeilen sind also bewusst höchst subjektiv und in "Klartext" formuliert:

Man sollte meinen, jedem müsste klar sein, dass Griechenland einfach Pleite ist und egal wie hoch der Schuldenschnitt ausfällt nicht wieder auf die Füsse kommt. Ich gehe sogar noch weiter, selbst wenn es einen 100%igen Schuldenschnitt gäbe, würde Griechenland das nicht zu einem Neuanfang nutzen können. Worüber wird dann eigentlich in Brüssel und Athen überhaupt verhandelt, frage ich mich ?

Denn das Griechenland des Jahres 2012 ist für mich ein "Failed State", in dem es an den einfachsten Grundvoraussetzungen fehlt um wieder auf die Beine zu kommen. Korruption, Vetternwirtschaft, Lokalfürsten in den Behörden und der Mangel an Durchgriff der oberen Behörden bilden eine fatale Mischung mit einem Mangel an Zivilgesellschaft, an Gemeinwohl-Denken bei den Bürgern, die lieber ihr eigenes Schäflein ins Trockene bringen, als sich gemeinsam für das Gemeinwohl zu engagieren. Jeder Euro der in dieses kaputte und schon längst gescheiterte System gesteckt wird, ist in meinen Augen sinnlos vergeudet. Da wäre es besser, man würde sich aus den Euroscheinen ein paar Zigarren drehen und die anzünden, dann hätte man wenigsten etwas davon.

Wen es interessiert, der schaue mal auf den Korruptionsindex von Transparency International, in dem Griechenland Mühe hat, sich von Burkina Faso abzusetzen. Und dabei zeigt der Index noch ein zu positives Bild, denn wenn ein von Korruption geplagtes Land wenigstens eine funktionsfähige Administration hat, dann muss man zwar ein paar Leute schmieren, kann sich dann aber darauf verlassen, dass das Anliegen auch abgewickelt wird. In Griechenland fehlt beides, Transparenz und eine funktionsfähige Verwaltung. Das Ergebnis kann nur ein Desaster sein ! Und wer glaubt, dass ich hier übertreibe, der sei daran erinnert, dass selbst die OECD die öffentlich sicher eher diplomatisch schön färbt, zu einem harten Ergebnis kommt, das Sie nachlesen können

Deswegen bin ich überzeugt: Das Beste für Griechenland und Europa wäre jetzt die totale Pleite. So schlimm das kurzfristig ist, es birgt die Chance, dass das Land mit einem Schlag korrupte Beamte, vollgefressene Lokalfürsten und in mittelalterlichen "Zünften" abgeschottete Berufe los werden kann. Denn die Griechen sind genauso Menschen wir wir und haben ebenso wie wir einen Sinn für Anstand und Fleiss. In jedem Land gibt es die "Faulen" und "Korrupten", das ist keineswegs ein rein griechisches Problem, die sind in Deutschland genau so vorhanden. Der Unterschied ist, in Griechenland sitzen diese Leute scheinbar zu oft an den Schalthebeln des Systems. Und gegen so ein verrottetes System kann man sich als normaler Bürger nicht wehren, nur irgendwie durchmogeln, egal wie viel Anstand man selber hat. Auch in Deutschland gab es ja schon Zeiten, in denen "Durchmogeln" das einzige war, was ein aufrechter Bürger noch tun konnte. Und so lange ist das gar nicht her. Insofern sollte man Respekt vor dem einzelnen griechischen Bürger haben und nicht alle über einen Kamm scheeren, nur weil sie das Pech hatten in einem kaputten System aufgewachsen zu sein.

Das kaputte System in Griechenland aber, das muss in meinen Augen weggeschwemmt werden, damit auf den Trümmern etwas Neues entstehen kann. Und dieses System hat auch unsere Solidarität nicht verdient, der aufrechte griechische Bürger aber sehr wohl ! Jeder Rettungsversuch aus Europa sichert aber nur das Überleben der alten Eliten, die dem Land den jetzigen Zustand eingebrockt haben. Griechenland braucht deshalb in meinen Augen eher eine Revolution als eine Rettung. Einen echten Neuanfang zum Wohle Griechenlands und Europas. Und eine richtige Pleite mit revolutionärem Umsturz würde dabei helfen, weil nur so die alten Fürsten vom Thron gestossen werden.

Und wir Deutsche sollten uns deshalb auch nicht von indiskutablen Nazi-Vergleichen abschrecken lassen, mit denen die helfende Hand dann auch noch gebissen wird. Wir sollten trotzdem versuchen das Richtige für Griechenland zu tun. Derartige Propaganda verbreiten eben nicht "die Griechen" per se, sondern genau Teile der Nomenklatura an den Schalthebeln und Fleischtöpfen. Und das aus gutem Grund. Denn wenn man einen externen Sündenbock aufbaut, wird so der Blick von den eigenen dreckigen Händen abgelenkt. Das "Haltet den Dieb" Prinzip ist halt universell. Insofern ist diese Propaganda in meinen Augen nichts weiter als kalte innenpolitische Machtstrategie und sollte von uns einfach ignoriert werden. Ein Grund mehr aber, diese ganze Klasse nun mit einer grossen Flut wegzuschwemmen.

Das Positive ist, aus Sicht von Europa ist Griechenland in seinem Elend ein Einzelfall. Kein anderes Land liegt vergleichbar in Scherben, soweit ich das überblicken kann. Schauen wir zum Beispiel auf den nächsten Wackelkandidaten Portugal, dann finden wir da eine funktionsfähige Administration, Menschen denen das Wohl des Landes am Herzen liegt und eine breite Bereitschaft der Bevölkerung, notwendige Änderungen anzugehen. Griechenland und Portugal trennen in meinen Augen Welten und für Portugal kann man deswegen durchaus hoffnungsvoll sein. Wenn das Land die nächsten Monate übersteht, geht es auch wieder aufwärts.

In Griechenland aber ist in meinen Augen nun: Game Over ! Macht bitte endlich das mit Strom aus der Eurokasse gespeiste Kunst-Licht aus, damit der engagierte Teil der griechischen Bevölkerung sich dann nach kurzer aber finsterer Nacht, voll Hoffnung auf die Morgendämmerung eines neuen Staates freuen kann !

Und das wäre sinnvoll eingesetztes Steuergeld: den Griechen in dieser Morgendämmerung beim Aufbau eines neues Staates zu helfen. Das wäre gelebte Solidarität, die weit sinnvoller ist, als Zigarren aus Euro-Scheinen zu rauchen ! Griechenland braucht einen Neuanfang und einen Marshall-Plan, keine Rettung !