Marktanalyse – 14.11.12 – Die Pros und Contras einer Jahresendrally in DAX und S&P500

Sah es gestern noch lange nach einem Turnaround-Tuesday aus, haben die Bären in der zweiten Handelshälfte der Wallstreet doch wieder die Oberhand gewonnen. So vergeht ein weiterer Tag, an dem die Märkte langsam nach unten bröseln.

Grund genug, sich zum Handelsstart in Deutschland mal ganz in Ruhe - und ohne Bias in eine Richtung - die ganzen Argumente Pro und Contra einer Jahresendrally vor Augen zu führen. Jeder möge dann selber entscheiden, auf welche Seite der Medaille er lieber setzen möchte.

PRO Jahresendrally

  • Historisch hat es fast jedes Jahr Stärke zum Jahresende gegeben, die sich typischerweise bis in den Jahresanfang fortsetzte. Die Frage war immer nur: wann geht es los und wie hoch geht es.
  • Die Liquidität der FED aus dem QE3 Programm wird ab 14.11.12 (heute) den Markt erreichen und damit die Kurse stützen.
  • Die Märkte sind technisch überverkauft und reif für eine Gegenbewegung.
  • Je länger so eine nervige Bröselbewegung wie aktuell dauert, desto dynamischer ist dann der Anstieg wenn es dreht. Sollte die Wende nach oben kommen, können wir uns wohl auf ein Feuerwerk freuen.
  • Sie werden erstaunt sein, das "Fiscal Cliff" auf der PRO Seite zu finden. Aber das Thema ist in meinen Augen overhyped und komplett in den Kursen verarbeitet. Das Bild der "Klippe" impliziert im übrigen einen Weltuntergang, der bei aller Schärfe der Kürzungen völlig übertrieben ist. Jedes kleine Gerücht oder Indiz für einen politischen Kompromiss sollte zu einer gewaltigen Rally an der Wallstreet führen. Und diese Gerüchte werden kommen.

CONTRA Jahresendrally

  • Die Unternehmenszahlen und Wirtschaftsdaten sind nicht berauschend. Das alleine für sich ist irrelevant, weil rückwärtsgewandt und schon lange in den Kursen verarbeitet. Aber auch die Ausblicke des Managements für 2013 machen wenig Hoffnung auf eine nachhaltige Trendwende. Das belastet die Kurse schon.
  • Die Märkte sind klar in der Hand der Bären und haben seit Mitte September einen Abwärtstrend eingeschlagen. Starke, panikartige Kursrutsche entstehen fast nie am Ende von grosser Stärke während einer Topbildung. Sie entstehen nach längerer, nervenaufreibender Schwäche - genau nach einer Phase wie aktuell. Das Risiko eines überraschenden Abwärtsschwalls ist aktuell deutlich erhöht.
  • Die Jahresendrally ist Common Sense und jeder rechnet damit. Das spricht dafür, dass dieser Optimismus erst schwinden muss, bevor sie wirklich kommen kann. Passend dazu, hat sich die Volatilität in den letzten Wochen kaum nach oben bewegt und das trotz des Kursrückgangs. Auch das spricht dafür, dass der panikartige Ausverkauf noch fehlt.
  • Auch wenn das "Fiscal Cliff" overhyped ist, führt es doch zu Anpassungsverhalten der Anleger, solange das Thema ungeklärt ist. So werden in den US gut gelaufene Aktien verkauft, um Gewinne noch zu vermeintlich geringeren Steuersätzen als 2013 zu vereinnahmen.
  • In Anbetracht von Konjunktur-Schwäche in den USA, Europa, Japan und China sind die Märkte nicht günstig - wie man den Anlegern anhand KGV und KBV einreden will - sondern viel zu teuer. Den Unterschied machen offensichtlich die Notenbank-Interventionen, ohne die wir im DAX aktuell wohl eher bei 4000 wären, weil dann auch die Unternehmensergebnisse im Angesicht einer weltweiten Rezession und Deflation mehr einbrechen würden. Diese weltweite Rezession wird von den Notenbanken verhindert, nur das hält die Weltkonjunktur und damit auch die Indizes zusammen. Gleichzeitig verhindert es aber auch die kreative Zerstörung und Bereinigung, die zwingende Voraussetzung für einen neuen Aufschwung ist. Ein selbsttragender Aufschwung sieht auf jeden Fall anders aus und eigentlich wäre nur der ein Grund, von dem heutigen Niveau aus von weiteren Kuteigerungen an Börsen auszugehen.

Summa Summarum wäre für mich in einem freien Markt die Analyse technisch wie fundamental ganz klar: es geht weiter nach unten - Vorsicht Absturzgefahr ! Wir sind aber nicht mehr in einem freien Markt, sondern in einem massiv durch Politik und Notenbanken beeinflussten und auch manipulierten. Und die Regeln "Liquidity Rules" oder "Dont fight the FED" sind tausendfach bewährt und sehr ernst zu nehmen. Weswegen es in diesen Tagen riskant ist dem zu folgen, was rational in einer freien Wirtschaft nur logisch wäre.

Es nützt auch nichts, sich darüber zu ärgern. Das Wohl der Märkte liegt in der Hand einer kleinen Zahl von Strippenziehern, die die grossen Hebel in der Hand halten. Wir müssen einfach lernen, damit zu leben. Und uns für eine Seite entscheiden.

Fallen Ihnen weitere Argumente Pro und Contra einer Jahresendrally 2012 ein ? Wenn ja, dann heraus damit ! 🙂

Ihr Hari

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Marktupdate – 09.11.12 – DAX mit relativer Stärke !

Nachdem wir im -> gestrigen Artikel <- zum Abend einen intensiven Blick auf den Leitindex S&P500 geworfen haben, hat sich der Index ja bisher - Stand 21.30 Uhr - genau wie skizziert entwickelt.

Der Bounce ist auf den Punkt gekommen und zwar startete er bei einem S&P500 Future Tiefstand von 1366 um 14.15 Uhr. Nach "Lehrbuch" lief er dann ebenso bis an die Unterkante der Nackenlinie der skizzierten Schulter-Kopf-Schulter Formation bei 1390. Dort ging dann nicht unerwartet die Kraft aus und zum Zeitpunkt dieses Artikels notieren wir wieder bei 1380. Der S&P500 hat den gestern skizzierten Ablauf also perfekt abgearbeitet.

Ich möchte ganz klar festhalten, dass wir damit bisher alle Inkredenzien einer klassischen und massiven SKS-Formation im S&P 500 haben. Das Kursziel im Bereich 1300-1320 hat nun also eine hohe Wahrscheinlichkeit !

Natürlich kann es immer anders kommen, denn die Marktstrukturen können jederzeit durch exogene Nachrichten oder Ereignisse verändert werden. Lassen Sie am Wochenende Nachrichten über den Ticker laufen, nachdem beide Parteien in Sachen "Fiscal Cliff" Kompromisssignale senden und wir eröffnen am Montag oberhalb 1400 im S&P 500.

Trotzdem wäre es nach meiner Erfahrung ein Fehler, diese real vorhandenen Marktstrukturen zu ignorieren und sich gegen den Markt zu stellen. Viele Signale - insbesondere die Schwächlichkeit des heutigen Bounce - signalisieren tiefere Kurse im S&P500 voraus. Und das ist Realität. Die Spekulation auf irgendwelche Nachrichten ist dagegen nur blinde Spekulation.

Wer bullische Erwartungen hat, tut nach meiner Erfahrung nun gut daran abzuwarten, bis der Markt selber gezeigt hat, dass er nun doch drehen will. Dazu bräuchte es als Minimum einen überzeugenden Bruch der 1390 nach oben. Noch besser aber einen Bruch der 1410, wo man eine angedeutete Trendlinie zeichnen könnte. Oder um ganz sicher zu gehen, ein Bruch des letzten Hochs der rechten Schulter bei 1435. Das ist noch ein weiter Weg zu gehen, aber erst dann hätten die Bullen eindeutig wieder die Kontrolle !

Soweit dazu, heute soll aber im Vergleich mal der DAX das Thema des Abends sein. Denn auch wenn sich dieser in keinem Fall den Bewegungen des Leitindex S&P500 entziehen kann, zeigt er doch im Vergleich eine grosse relative Stärke. Schauen Sie selbst auf das Tageschart seit Februar diesen Jahres und vergleichen Sie mit dem Tageschart des S&P500 von gestern.

DAX

Sie sehen, dass der DAX einen sehr geordneten Rückgang bis zum ersten Fibonacci Retracement hin gelegt hat, den man mit gutem Willen als Bullenflagge interpretieren kann. Ich würde die Formation aber eher als einen eindrucksvollen "Descending Broadening Wedge" interpretieren, so wie ich das Ihnen im Chart eingezeichnet habe. Und wenn Sie mit dem Chart des S&P500 vergleichen, sehen Sie auch, dass der starke Absturz des S&P500 der letzten Tage im DAX nicht in dem Umfang nachvollzogen wurde.

Jetzt werden Sie sicher wissen wollen, was das für eine Chartformation ist und da hilft wie immer ein Blick zum Pattern-Papst , der auch in meinen "Hilfreichen Links" vertreten ist. Aber auch hier wird das Prinzip gut erläutert: ".

Und wissen Sie was das Schöne ist ? Diese Formation hat eine weit höhere statistische Wahrscheinlichkeit für eine Auflösung nach oben als nach unten ! Nach Bulkowski liegt die Ausbruchswahrscheinlichkeit nach oben bei 79%. Das ist doch mal ein Wort, oder ? 😉

Der DAX hat also die Chance, den weiteren Absturz des S&P500 in Form eines immer weiter aufgehenden Wedge zu kompensieren, um dann letztlich irgendwann (auch Jahresendrally genannt ;-)) nach oben auszubrechen.

Ich hatte schon mehrfach gesagt, es scheint als ob die europäischen Aktienmärkte nun zunehmend der Ort sind, an dem man investiert sein muss. Die über ein Jahr seit Mitte 2011 andauernde Überperformance der US Indizes, scheint langsam dem Ende entgegen zu gehen.

Auch wenn der Leitindex S&P500 aktuell wirklich nicht gut aussieht, ist Polen also noch nicht verloren und die Jahresendrally noch keineswegs von der Tagesordnung ! Wenn es nun wieder vermehrt Stimmen gibt, die eine derartige Rally verneinen, betrachte ich das eher als positives Zeichen eines zunehmend negativ werdenden Sentiments.

Nehmen wir also mal theoretisch an, der S&P 500 liefe in den kommenden 2 Wochen durchaus herab bis in die Zone 1300-1320 und würde die SKS-Formation vollenden. Übertragen auf den "descending broadening Wedge" des DAX, würde das einen erneuten Rückgang bis knapp unter 7000 bedeuten, dem sich dann der Ausbruch nach oben zum Jahresende anschliesst. Nicht die schlechtesten Aussichten !

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende !

Ihr Hari

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Marktupdate – 08.11.12 – S&P 500: folgt nun der Absturz bis fast 1300 ?

Ich weiss, ich habe heute sehr viel geschrieben und hatte vor allem noch nie so viel Live-Tips wie heute. Aber es war ja auch ein bedeutender Tag im S&P 500, der geradezu danach schreit, nach Handelsschluss der Wallstreet in eine grössere Perspektive gestellt zu werden.

Deshalb folgt nun noch ein kleine Nachtschicht meinerseits. 😉

Schauen Sie also mit mir auf den Tages-Chart des S&P 500 seit Frühjahr diesen Jahres, mit der nun bekannten Schulter-Kopf-Schulter Formation. Dieses mal habe ich das Fibonacci-Grid hinterlegt und dafür die Nackenlinie weggelassen, um nicht mit zu vielen Linien zu verwirren.

Abgesehen davon ist die Position der Nackenlinie dieses mal nicht ganz eindeutig und etwas Geschmackssache. Ich kann das rechnerische Potential-Ziel (measured Move) der Formation daher auch nur grob im Bereich 1300-1320 verorten.

S&P 500 081112

Sie wissen aus meinen Live-Tips, dass wir heute mit 1377 geschlossen haben und die SKS Formation damit aktiviert wurde. Weiterhin haben wir die 200-Tage-Linie in den letzten Handelsminuten gebrochen. In Summe ein ziemlich klares Signal für weiter fallende Kurse.

Auf der Habenseite steht nun aber der zweite Tag, an dem wir ein mittelgrosses "Buying on Weakness" im ETF SPY hatten. Das bedeutet, dass "Big Money" diesen Rückgang teilweise kauft. Und wir sind nun technisch sehr überverkauft. Ein Bounce ist nun nach der Gummibandtheorie wahrscheinlich geworden.

Wie passt das zusammen werden Sie sich fragen ? Und was ist mit der Jahresendrally ?

Nun, die Jahresendrally kann auch erst Anfang Dezember starten. Das war schon öfter so. Und das Problem der Wahl ist doch, dass sie die erhoffte Klarheit nicht gebracht hat. Letztlich sind die politischen Mehrheitsverhältnisse wie vor der Wahl. Eine Jahresendrally dürfte also ziemlich eindeutig mit der Entwicklung in Sachen "Fiscal Cliff" gekoppelt sein. Der Tag, an dem sich zu dem Thema eine Einigung abzeichnet, dürfte eine gewaltige Rally sehen.

Und bis dahin ist es keineswegs unmöglich, dass der Index vorher noch die SKS Formation bis ca. 1315 vollendet. Für eine mögliche Jahresendrally, die durch eine Lösung im Haushaltskonflikt ausgelöst würde, wäre das natürlich ein besonders explosives Szenario.

Insofern schauen Sie noch einmal auf den Chart, in dem ich ein für mich gut vorstellbares Szenario eingezeichnet habe. Morgen käme in dem Szenario noch anfängliche Schwäche, die uns bis zum 50er Fibonacci Retracement bei 1370 treiben würde, vielleicht auch die noch offenen Gaps bei 1360 und 1365 schliesst. Dann dürfte der Markt so überverkauft sein, dass es für einen deutlichen Bounce reichen sollte. Die Buying on Weakness Signale im SPY sind selten ohne Auswirkung, eine nachhaltige Wende können sie aber nicht garantieren, ein paar gute Tage sind aber schon drin.

Dieser Bounce könnte dann typischerweise die Nackenlinie der SKS bei ca. 1390 noch einmal von unten testen. Und dann geht es entweder doch nach oben durch (grüner Strich), oder aus heutiger Sicht wahrscheinlicher runter bis zum rechnerischen Ziel bei ca. 1315 (roter Strich).

Wer jetzt aber einfach einen simplen Strich nach unten erwartet, liegt aber mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder falsch und wird im Hin- und Her aufgerieben werden. So einfach funktioniert der Bruch einer Nackenlinie einfach nicht. Schauen Sie doch einfach mal die Sägezahnbewegung beim Aufstieg seit Juni an, dann wissen Sie was uns erwartet. Jetzt sind Abstürze immer schneller als Anstiege, aber ohne ein oder zwei wildes Swings nach oben, gehen auch grosse Abstürze so gut wie nie ab !

Das führt zu der witzigen Lage, dass nun die Tendenz des Marktes nach unten zeigt, eine massive Shortposition im Moment aber sehr riskant ist. Wenn dagegen der Markt sich wieder von unten (in einem Bounce) der Nackenlinie nähert, *dann* ist eine Short Position viel attraktiver, da nun ein naher Stop oberhalb der Nackenlinie möglich ist, der das Verlustpotential begrenzt. Das wäre dann ein attraktives Setup mit gutem Chance/Risiko Verhältnis. Wer also nun denkt, nach Bruch der Nackenlinie sei alles nun simpel, sollte unbedingt lernen, so wie der manisch depressive Mr. Market um die Ecke zu denken.

Deshalb nochmal in aller Deutlichkeit. Jetzt Short zu gehen erscheint mir persönlich - Stand heute Abend - eher prozyklisch und nicht unbedingt klug ! Aber das grosse Bild sollte man nicht aus dem Auge verlieren. Die gute Short-Gelegenheit kommt möglicherweise nach einem eher schwächlichen Bounce. Denken Sie mal zurück, als ich diese SKS schon einmal zeigte. Das war *bevor* sich die rechte Schulter ausformte. Die gute Short-Gelegenheit war auch da die rechte Schulter, nicht unbedingt jetzt !

Was das Szenario für den DAX bedeuten würde, dürfte regelmässigen Lesern von sumerdigital.de klar sein. Der zeigt zwar im Moment relative Stärke zu den US Indizes, kann sich aber einer starken Bewegung des Leitindex S&P500 mit Sicherheit nicht substantiell entziehen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und morgen gute Entscheidungen !

Ihr Hari

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Marktupdate – 06.11.12 – Nach der Wahl ist vor dem Fiscal Cliff !

Guten Morgen. Vor uns liegt erneut ein Tag, der vom Warten auf die US Präsidentenwahl geprägt sein dürfte. Insofern gibt es nicht viel Neues zu sagen.

Nach aller Erfahrung werden die wirklichen Ergebnisse erst in der kommenden Nacht eintrudeln und insofern den heutigen Handel nicht mehr beeinflussen. Das eröffnet uns in Europa morgen früh eine schöne Chance, denn wir können am Mittwoch Morgen im Lichte der Ergebnisse handeln, während die Wallstreet noch mehr oder weniger selig schläft.

Die Erfahrung sagt dabei, dass die europäischen Märkte die Richtung der späteren Reaktion an der Wallstreet zwar schon vorwegnehmen, in der Regel aber nie in dem Umfang, wie es sich dann später realisiert. Insofern eröffnen sich für uns am Mittwoch Morgen schöne Chancen, wenn wir die Auswirkungen der Wahl auf die Börsen richtig einschätzen können.

Womit wir bei der entscheidenden Frage sind: wie wirkt sich die Wahl aus, wenn Obama oder Romney gewinnt ?

Meine Antwort darauf wird Sie vielleicht erstaunen. Denn ich behaupte, das ist gar nicht die Frage. Die Frage ist eher, ob es einen klaren Sieg einer Seite oder Unsicherheit und ein Gewürge nach der Wahl gibt - mit gegenseitigen Klagen, Vorwürfen, Nachzählungen etc..

Denn die Börse hasst Unsicherheit. Deshalb ist sie nun auch in Wartestellung. Und die Börse schaut heute schon über die Wahl hinaus zum "Fiscal Cliff", das in den US zum Jahresende droht. Ich erwarte daher, dass *jeder* eindeutige Sieg, egal ob von Obama oder Romney, für die Börse ein Befreiungsschlag sein wird und zu einer Rally führt. Sicher wird es in den Branchen und Sektoren die klassischen Unterschiede geben je nach parteipolitischer Ideologie. Aber die Indizes werden vielleicht bei Obama wie bei Romney steigen, aber nur *wenn* das Ergebnis eindeutig ist und damit einen starken und eindeutigen Präsidenten kreiert.

Denn ein starker Präsident erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Fiscal Cliff schnell aus dem Weg geräumt wird. Und erhöht die Sicherheit, weil klare Entscheidungen getroffen werden können und die Führungsfrage endlich geklärt ist. Das dürfte die Börse honorieren. Mr. Market liebt Sicherheit und Klarheit und hasst Unsicherheit und unklare Verhältnisse.

Umgedreht stellt ein Patt, schlimmstenfalls verbunden mit Wahlunsicherheiten wie weiland in Florida bei Bush, eine ziemliche Katastrophe dar. Weil es die Paralyse und Hängepartie mit gegenseitiger Blockade fortschreibt und es damit viel wahrscheinlicher macht, dass die US Volkswirtschaft über das "Fiscal Cliff" stürzt und die Weltwirtschaft mit sich reisst.

Nimmt man die aktuellen Umfragen zum Massstab, scheint aber nur Obama die Chance auf einen überzeugenden Sieg zu haben. Romney kann wohl bestenfalls auf ein obiges "Stalemate" hoffen. Womit klar ist, wer auf steigende Kurse setzt, muss wohl unabhängig von inhaltlichen Überzeugungen darauf hoffen, dass sich Obama deutlich durchsetzt. Denn das scheint die einzige realistische Option zu sein die Klarheit bringt - unter der Voraussetzung, dass die aktuellen Umfragen ernst zu nehmen sind. Idealerweise wäre ein Sieg Obamas auch mit zusätzlichem Erfolg bei den parallelen Kongresswahlen und 11 Gouverneurswahlen verbunden, einfach weil es Klarheit in die Machtverhältnisse bringt.

So weit meine Sicht zum Thema. Morgen früh wird es dann an den Börsen extrem spannend. Bis dahin versuche ich heute noch Kraft zu tanken.

Ihr Hari

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Kurzkommentar – 01.11.12 – Ein merkwürdiger Markt

10.30 Uhr

Ehrlich ? Mir gefällt das nicht, was ich an der Wallstreet bisher sehe. Von Aufbruch keine Spur. Und selbst heute vormittag in den Futures keinerlei Zeichen eines "First of Month Jumpers".

Statt dessen wurde gestern frühe Stärke sofort wieder abverkauft. Wie schon seit Tagen, typischerweise das Zeichen von Distribution. Wenn die Bullen so lange nicht in der Lage sind die Elfmeter zu verwandeln, die da vor ihnen liegen, macht mich das zunehmend nervös.

Schade ist es insofern, als die europäischen Märkte ganz klar nach oben wollen. Man kann das geradezu spüren. Wir sollten uns aber keiner Illusion hingeben, wenn die US Indizes wegkippen, werden auch die europäischen Indizes nicht zu halten sein. Die Wallstreet ist immer noch der Nabel der Finanzwelt.

Woran diese Schwäche der Wallstreet-Bullen liegt ? Ehrlich ich habe keine überzeugende Erklärung. Ja ich weiss, die Wahl, Fiscal Cliff, Unternehmenszahlen, usw, usw, usw. Das ist doch aber alles nichts Neues und derartige Sorgen haben die Märkte noch nie abgehalten zu steigen, wenn sie denn steigen wollen.

Insofern verstärke ich meine Absicherungsbemühungen, die ich nun unter die Tiefs der sich formenden rechten und linken Schulter der SKS Formation im S&P500 lege. Ansonsten bleibt nur abwarten.

Denn vielleicht setzt die Rally ja doch heute im Handel ein. Oder es geht am 07.11. los, wenn die Wahl hinter uns liegt. Aber wie auch immer, solange die Bullen so kraftlos sind und die Price-Action überhaupt nicht stimmt, muss man vorsichtig sein. Märkte die nicht machen was sie sollten sind gefährliche Märkte. Und die ersten paar Prozent einer Jahresendrally zu verpassen ist weit weniger schlimm, als mangels automatischer Absicherung in einen plötzlichen Zusammenbruch zu geraten. Ich denke an den August 2011, der ist noch nicht so lange weg. Nicht das ich damit rechne, aber ich mache mir bewusst, was passiert "wenn" und richte meine Absicherung auf so ein Szenario aus, auch wenn es sicher nicht das wahrscheinlichste Szenario ist !

Alleine die Edelmetalle und vor allem die Gold- und Silberminen machen im Moment Spass und machen was sie sollen. Das ist aber immerhin etwas. Hoffen wir, das es so bleibt. Nach allen mir vorliegenden Analyse-Methoden ist die Lage bei den Edelmetallen für mich klar und höhere Kurse liegen wohl vor uns. Aber selbst in so einem optimalen, analytischen Setup bleiben trotzdem 10-20% Restunsicherheit. Und auch 20% Wahrscheinlichkeit können eintreffen. Bleiben wir also wachsam !

Ich wünsche viel Erfolg.

Ihr Hari

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Marktupdate – 30.10.12 – Die Kraft nach dem Sturm.

08:45 Uhr

Der Sturm "Sandy" ist über New York hinweg gefegt und bringt die Wallstreet auch heute zum Erliegen. Am morgigen Monatsletzten könnte es aber weiter gehen. Die heutige Ruhe an den Märkten sollte man also noch einmal geniessen.

Sie wissen ja, dass ich immer noch mit der Jahresendrally rechne, die irgendwann im November einsetzt. Gleichzeitig bin ich in Anbetracht der Schwäche der Bullen aber vorsichtiger geworden und behalte die Möglichkeit im Auge, dass sich im Leitindex S&P500 eine massive Schulter-Kopf-Schulter Formation bildet, die ich Ihnen ja -> hier <- nahegebracht habe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass "Sandy" die Kräfte nun kurzfristig noch etwas zu Gunsten der Bullen verschoben hat. Sie wissen ja, Börse ist vor allem Psychologie und Stimmungen der Marktteilnehmer spielen auch eine Rolle.

Da hat sich die Wallstreet über alles mögliche gesorgt, über das Fiscal Cliff, die Konjunktur, Europa, die Unternehmenszahlen usw. usw. Und dann kommt so eine Naturgewalt, die man am eigenen Leib erlebt und ruft einem in Erinnerung, wie unwichtig das alles ist. Dann, wenn man die Phase der Angst überwunden hat, wenn man wieder hinaus tritt und feststellt, das es die Welt immer noch gibt, stellt sich ein positives Gefühl ein. Man möchte den Tag umarmen, es ist ein Gefühl des Neuanfangs. Ich weiss nicht ob Sie diesen Ablauf kennen, ich kenne ihn. Dieser Ablauf braucht keinen Monstersturm, sondern jeder Einschnitt - wie zb schlimme Krankheit - kann diesen psychologischen Ablauf auslösen.

Wenn die Wallstreet also am Mittwoch an ihre Desks zurück kehrt, kann es gut sein, dass viele mit derart positiver Stimmung die Ärmel hoch krempeln. Und sie treffen dann auf einen technisch überverkauften Markt, auf die klassische Stärke zum Monatsende/Monatsanfang, auf europäische Aktienmärkte in Lauerstellung die heute vielleicht Stärke zeigen und Notenbanken weltweit beim Gelddrucken.

Jetzt ist völlig klar, dass so eine positive, der Zukunft zugewandte Stimmung vielleicht 24 oder 48 Stunden anhält, dann werden die bekannten Sorgen wieder zuschlagen. Wenn diese 48 Stunden bis zum 01.11. aber ausreichen um den initialen Schub einer Rally auszulösen, kann es gut sein, dass sich diese von da an selbstständig trägt. So funktioniert Börse nun einmal. Wenn die Herde einmal so richtig in eine Richtung rennt, schliessen sich auch die an, die eigentlich gar nicht rennen wollten. Schlechte Unternehmensdaten sind dann plötzlich irrelevant. Zumal Unternehmensdaten die Vergangenheit sind und sowieso nur der Ausblick zählt.

Auch die Unsicherheit die von der US Wahl am 06.11. ausgeht, dürfte nur mässig sein. Denn ein erneuter Sieg von Obama ist eingepreist, damit hat sich die Wallstreet abgefunden. Ein überraschender Sieg von Romney hat dagegen eher das Potential für eine kleine Freundenrally zu sorgen. Ausgenommen davon dürften nur stark subventionierte oder vom Staat beeinflusste Branchen wie Solar oder Healthcare sein. In diesen Branchen müsste man bei einem Sieg Romneys mit Verwerfungen rechnen. Umgedreht wäre es für die klassischen Energieträger wie Kohle und Öl wohl ein Freudenfest.

Jetzt überbewerten Sie bitte obige psychologische Spekulation als Folge des Sturms "Sandy" nicht, es ist nur ein kleiner Faktor in der Gleichung und einfach nur eine Spekulation meinerseits. Aber die Chance, dass wir nach Handelseröffnung der Wallstreet zur Rally ansetzen ist definitiv da. Auch andere Parameter sprechen dafür. Wenn, dann setzt die Rally wohl auch schon früher ein, denn Hedge-Fonds die heute den Kopf heraus strecken und sehen, dass der Sturm weggezogen ist, werden schon heute und morgen früh die Weltmärkte nutzen um sich zu positionieren. Die entscheidende Frage dürfte auch eher sein, wie weit die Rally trägt, wenn sie denn kommt. Wird es die rechte Schulter einer sehr üblen SKS-Formation oder erreichen wir neue Höchststände ?

Insofern dürfte klar sein, dass ich nun nicht mehr Short im Markt bin. Ich bin wieder überwiegend Long aufgestellt und habe ja nun durch die Kursverläufe der letzten Tage schöne Stopniveaus unter den Tiefs, die eine Long-Spekulation zum Jahresende ohne grosses Risiko erlauben.

Übrigens, bei Leoni bin ich nun auch wieder Long und bin - wie in den Tips und in einem eigenen Artikel -> hier <- mit Kursziel 24€ angekündigt - bei 24,5€ wieder eingestiegen. Stop bei 23,4€.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag !

Ihr Hari

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Kurzupdate – 29.10.12 – Die Ruhe vor dem Sturm

07:00 Uhr

Guten Morgen, ich bin gerade aufgestanden. Wie immer gilt mein erster Blick den Märkten.

Und dabei fällt mir die Nachricht in die Hände, dass die New York Stock Exchange wegen des Sturms nun ganz geschlossen ist. Siehe hier: . Siehe auch im Handelsblatt.

Dabei ist die Einstellung des Parketthandels gar nicht mal so wichtig, Teile des viel bedeutenderen elektronischen Handels laufen ja vielleicht weiter - zumindest bis zu einem längeren Stromausfall, den auch die Notstromaggregate nicht mehr kompensieren können. 😉

Wichtiger ist, dass auch die Menschen des "Big Money" der Wallstreet aus der Stadt fliehen und heute kaum aktiv sein werden, damit dürfte das Handelsvolumen weltweit eher gering sein. Und das bedeutet auch, dass die amerikanischen Investoren heute kaum in Europa und damit auch nicht im DAX aktiv sein werden. Und wie schlapp und unmotiviert der DAX oft rumhängt, wenn das Geld der Wallstreet fehlt, haben wir ja an US Feiertagen oft genug erlebt.

Im Moment spricht also alles für einen eher ruhigen, volumenarmen Tag an den Märkten. Weswegen ich es heute wie die Händler der Wallstreet mache und nur noch mit einem Auge auf den Markt schaue. Die starken und viel zu frühen Schneefälle hier vor den Alpen - obwohl die Pflanzen alle noch Blätter haben - haben unseren Garten durch Schneebruch teilweise "verwüstet"- Da wartet viel Arbeit draussen. Insofern passt es gut, dass die Börsen voraussichtlich etwas ruhiger sein werden.

Sollte sich heute doch etwas Bemerkenswertes an den Märkten tun, melde ich mich - zumindest kurz in den Live Tips. Insofern schauen Sie ruhig im Laufe des Tages noch einmal auf sumerdigital.de.

Ansonsten wünsche ich Ihnen einen schönen Tag !

Ihr Hari

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Gastkommentar – DAX-Betrachtung: Weihnachts-Geld in Sicht ?

Ein Gastartikel von Tokay

DAX-Betrachtung: Weihnachts-Geld in Sicht ?

In diesen Tagen mehren sich wieder einmal die Spekulationen über eine bevorstehende sogenannte „Jahresendrallye“. Für und gegen eine solche Jahresendrallye werden allerlei Argumente ins Feld geführt. Dabei reden die einen von saisonal auftretenden Mustern, andere führen die mickrigen Geld- und Kapitalmarktzinsen ins Feld, und wieder andere warnen vor einem jähen Ende der bereits seit dem Sommer andauernden Rally an den Aktienmärkten. Und ja, die Eurokrise – die gibt es ja auch noch. Da stellt sich für uns die Frage: Was ist dran an solchen Mutmaßungen, gibt es saisonale Muster und wie verlässlich sind sie?

Anhand der seit Ende 1959 vorliegenden DAX-Kurse zum Monatsende haben wir einmal

  • als „Jahresendrally“-Zeitraum die Monate November bis Dezember definiert;
  • diesen Zeitraum mit den restlichen Monaten Januar bis Oktober und außerdem mit dem Gesamtjahr verglichen;
  • und nachfolgend die Entwicklung der beiden letzteren Zeiträume auf einen Zwei-Monats-Zeitraum umgerechnet – die Jahresendrallye hat für eine vermutete Outperformance ja nur zwei Monate zur Verfügung, also wäre es ein bisschen unfair, zwei Monate mit zehn bzw. zwölf Monaten zu vergleichen.

Es zeigt sich, dass die Zwei-Monats-Performance November bis Dezember mit 2,42 Prozent deutlich höher ausfällt als die umgerechneten Performancewerte für Januar bis Oktober bzw. für das Gesamtjahr, die beide unter 1 Prozent liegen. So positiv das Abschneiden der Jahresendrally sich darstellt, so variabel ist es allerdings auch. In den vergangenen 52 Jahren hat die Jahresendrallye in 28 Fällen besser abgeschnitten als der Vergleichszeitraum, aber 24 mal schlechter. In 30 Jahren legten die Kurse zum Jahresende zu, aber in 22 Jahren waren Verluste zu verzeichnen. Wasser auf die Mühlen derer, die sagen, dass sich Aktienkurse nicht vorhersagen lassen.

Extreme Entwicklungen gab es etwa 1973, als vor allem der rapide Anstieg der Ölpreise am Schluss des Jahres negative Wirkungen an den Börsen zeitigte. Sehr deutlich ging es hingegen am Jahresende 1982 nach oben, als die Gewinnerwartungen der Unternehmen rapide anstiegen. Ebenso geschah dies Ende 1989 im Rahmen der Euphorie, die mit dem Fall der Mauer entstand und ebenso Ende 1999, als der New-Economy-Boom, was man damals natürlich noch nicht wusste, in den letzten Zügen lag. 2000 hingegen war dieser Boom vorbei und 2002 steckte die deutsche Wirtschaft in einer schweren Rezession – in beiden Fällen konnte von einer Jahresendrallye keine Rede sein. Diese Entwicklungen sind nachfolgend deutlich zu sehen:

Insgesamt also sehen die Jahresendrallye-Perspektiven etwas wackelig aus – Es kann gut laufen, es kann aber immer auch irgend etwas dazwischen kommen. Dennoch meine ich: Es ist etwas dran an der Jahresendrally! Und warum? Nun, da könnte man sinngemäß mit Otto Rehhagel sagen: „Die Wahrheit liegt in den Daten“.

Denn es zeigt sich, dass die Datenverteilung der Jahresendrally-Performances vergleichsweise stabil ist – die Vergleichszeiträume sind viel wackeliger. Damit ist aber die Wahrscheinlichkeit, eine deutlich positives Ergebnis zu erzielen, zum Jahresende hin viel höher als sonst im Jahr. Sicherheiten, das wissen wir, gibt es natürlich auch hier keine. Aber Wahrscheinlichkeiten. Und die sprechen eindeutig für die Jahresendrally. Lassen wir Bilder sprechen:

Das sollte man sich wirklich einmal genau anschauen. Bei der Aussicht, ohne Verlust davonzukommen, sind sich die Wahrscheinlichkeiten der Jahresendrallye und der Vergleichszeiträume noch ähnlich: ungefähr 62 Prozent bei der Jahresendrally , 59 Prozent beim Rest. Gewaltige Unterschiede tun sich indes auf, wenn man etwa nach der Chance auf 6 Prozent Wertzuwachs fragt: Hier schlägt die Jahresendrally den Restzeitraum mit 32,2 zu 10,4 Prozent. Eintrittswahrscheinlichkeit.

Kaum geringer sind die Unterschiede bei der Chance auf einen Wertzuwachs von zehn Prozent in zwei Monaten: Im Jahresdurchschnitt – sprich im Normalfall - hat man eine Wahrscheinlichkeit von gerade einmal 1,3 Prozent, einen solchen Wertzuwachs zu erzielen, jedenfalls, wenn man die letzten 52 Jahre zugrunde legt – das kam praktisch nicht vor. Nicht so bei der Jahresendrally: Hier steigt die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Wertzuwachs auf 16,4 Prozent und ist damit über 15 Punkte höher, und ist in der Tat, wie wir gesehen haben, auch schon vorgekommen. Kleiner Wermutstropfen: Das Risiko, einen Verlust von mehr als fünf Prozent zu erleiden, ist in diesem Zeitraum höher – 17 zu 7 etwa. Kam leider auch vor. No risk, no fun sozusagen. Aber trotzdem: Wir haben für die Jahresendrallye eine höhere langjährige Renditeerwartung, und außerdem günstigere Risikoeigenschaften.

Dann nichts wie investieren – oder? Vorsicht: Wir haben uns gerade eben die Marktdaten der vergangenen 52 Jahre angeschaut. Aus denen aber Rückschlüsse für das Jahresende 2012 zu ziehen – nun, das ist vielleicht doch ein bisschen heikel. Noch mal zum Fußball: Auch wenn man vom Feeling her ein gutes Gefühl hat – eine Garantie hat man keine. Wer's probieren mag - Viel Erfolg beim Investieren!

Tokay

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